Devrek |
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Devrek ist eine Stadt und ein Landkreis der türkischen Provinz Zonguldak. Die Einwohnerzahl des Kreises beläuft sich auf 66.000, die Stadt hat nach der letzten Volkszählung (2000) 21.360 Einwohner. 1877 bekam sie unter dem Namen Hamidiye, das nach der Gründung der heutigen Türkei in Devrek umbenannt wurde den Stadtstatus. Devrek besteht aus den 5 Stadtteilen Karsiyaka Mahalesi, Çay Mahalesi, Yeni Mahale, Eski Mahalesi und Ismet Paşa Mahalesi. GeographieLage
Die Fläche des Landkreises Devrek beträgt 1080 km² und liegt im westlichen Teil des Pontischen Gebirges. Die Koordinaten des Landkreises lauten: 35° 45’ 00’’ West, 32° 06’ 55’’ Ost in der Länge, 41° 00’ 30’’ Süd, 41° 20’ 27’’ Nord. Im Landkreis befinden sich zwei Täler, die sich um die Städte Devrek (Devrek Yaylası) und Eğerci (Aksu Yaylası) erstrecken, wovon das Aksu-Tal das größere ist. Sie liegen etwa 100 Meter über NN. Um diese Täler konzentrieren sich hohe Berge, etwa im Süden der Göl Daği, im Westen der Baba Daği, im Südosten der Akcasu und die Yenice-Berge. Der höchste Berg ist der Dorukhan mit 925 Meter im Südwesten. Vegetation Der Landkreis Devrek ist zu ca. 70 Prozent mit Wald bedeckt und gehört damit zu den waldreichsten Landkreisen der Türkei. Die vorherrschenden Baumarten sind Kiefer und Eiche, nennenswert sind auch Tannen und Buchen, außerdem finden sich Ulmen, Birken und weniger Linden. Kastanien und Pappeln werden in den Gärten der Bauern angepflanzt. Klima Devrek befindet sich im subtropischen Klimaraum, die Temperaturen im Sommer betragen angenehme 24 bis 26 °C im Winter sinken sie durchschnittlich auf 5 bis 7 °C. Niederschläge kommen hauptsächlich im Herbst und Winter vor, jedoch kommt es in allen Jahreszeiten zu Niederschlägen (Jahresdurchschnitt 1600-1800mm). Geschichte
In diesem Gebiet lebten verschiedene Zivilisationen, aber diese Stadt wurde von den Seldschuk-Türken gegründet. Durch zufällig ausgegrabene archäologische Relikte wurde festgestellt, dass es von Urzeiten her ein Lebensareal ist. Urältestes Volk waren in diesem Gebiet die Hethiter. Von dieser Zivilisation kann man von Ort zu Ort Relikte und Ruinen begegnen. * 331 v. Chr. von Alexanxander dem Großen unter Kontrolle genommen. * 280 v. Chr. Annexion an Pontos (Königreich) * 130 v. Chr. Unter der Kontrolle des römischen Reiches
* 395 n. Chr. Nach Zweiteilung des römischen Reiches wurde das Gebiet Teil des Byzantinischen Reiches
Wirtschaft
Die Wirtschaft des Landkreises ist nicht gerade berauschend, da das vorhandene Potenzial nicht voll ausgenutzt wird. In der staatlichen Wirschaftstabelle der Städte befindet Devrek sich auf dem 335. Platz, mit sinkender Tendenz. Daher kam es mehrfach zu Auswanderungen, die in den 60er Jahren größten Teils ins Ausland führten, hauptsächlich nach Deutschland und anderen EU-Staaten. Ihre Zahl wir auf etwa 30.000 Menschen geschätzt, die in den 90er Jahren in Devrek reinvestierten. Bedauerlicherweise stoppten diese ihre Investionen aufgrund immer stärker werdenden Betrügereien. Heute leisten sie den nahen Verwandten finanzielle Hilfe und haben sich in Deutschland gefestigt. Ab den 90er Jahren kam es zur zweiten Auswanderungwelle (hauptsächlich junge Menschen), mit dem Ziel der großen Industrie-Städte Istanbul, Ankara und Bursa, die anhält. * Ayanoğlu A.S. (Schneckenfleisch-Verarbeitung, hauptsächlich Export) * Basoğlu A.S. (Schreinerei und Goodyear Reifen Herstellung) * Cilas Kauçuk (Kautschuk-Verarbeitung) * Devmer A.S. (Marmor-Verarbeitung jährlich 40.000m³) * Devlas A.S. (Kautschuk-Verarbeitung) * Devrektaş A.S. (Forstwirtschaft) * Mücitsan A.S. (Nägel- und Drahtherstellung)
* Pinartaş A.S. (Kalkgewinnung) VerkehrVon Devrek aus führen gut ausgebaute asphaltierte Straßen nach Ereğli, Gökcebey, Eğerci, Çaycuma (weiter nach Bartın), Zonguldak und Mengen (weiter nach Istanbul und Ankara). Mit dem Dolmus und Busverkehr kommt man in alle Dörfer. Devrek besitzt ein Bus-Terminal, von wo aus Busse in alle Städt der Türkei verkehren. Eine Eisenbahnverbindung ist nicht vorhanden. Sehenswürdigkeiten und Soziales
Es gibt nicht viele Sehenswürdigkeiten in dem Landkreis. Antike Stätten sind (in Bearbeitung). In der Stadt befinden sich einige alte Häuser aus dem 18. Jahrhundert, leider müssen diese den Neubauten weichen, sie sind in katastrophalem Zustand und nicht ausreichend geschützt.
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